wortpaare

aus gegebenem anlass* möchte ich darauf hinweisen, dass folgende wörter nicht in beziehung gesetzt werden sollten können dürfen:

wikipedia – recherchieren

das gleiche gilt auch für:

medien in KAPITALEN lettern (BILD, RTL, RTL2, EXPRESS) – journalismus
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wer will, darf die liste gerne verlängern.

*: aufgeschnappter wortfetzen beim weg zur arbeit: „…hab ich dann vorab bei wikipedia recherchiert…“ das ist an sich schon lustig. viel lustiger wird es aber, wenn man den ersten satz auf dieser seite liest: “Zehn Dinge über Wikipedia, die du vielleicht noch nicht weißt ist eine Liste […] vor allem für Leute mit nur wenig Vorkenntnissen zum Projekt wie etwa Journalisten…”

voll kress, alda!

eyecatcher

der heutige kress-newsletter wartete heute mit diesem super eyecatcher auf:

“Vogue”-Chefin liest “viel Scheiße” im “Spiegel”

ach so… – wäre es, bei umgekehrter ausgangslage (mascolo: „lese viel Scheiße in der Vogue“), wohl auch eine nachricht wert?

Immerhin sieht frau arp nur halb so schrecklich aus, wie das abgemagerte gespenst, das kürzlich die leitung der französischen ausgabe abgegeben hat: carine roitfeld

endlich sommerferien

endlich sommerferien, prolog

sie beginnen in genau elf stunden. oder 1100 km.
elf stunden ist dabei ein mittelwert. ich werde am ende dann doch 12 gebraucht haben. mein schwiegervater schafft es in guten 10 stunden. das trägt nicht unbedingt zu meinem ansehen in der familie bei – aber immerhin habe ich mich noch nie verfahren oder es nicht gefunden. aber auch das wird sich bei dieser fahrt ändern. man weiß das ja alles nie, wenn man losfährt, ist auch besser so, sonst würde man es wahrscheinlich sein lassen. so mache ich mich aber wieder mal wagemutig auf den weg in die polnische hauptstadt WARSCHAU.

palac kultury

ich würde ja gerne mal meinem navi nachfahren und damit vom süden deutschlands aus quer durch die tschechische republik fahren. das findet aber mein schwiegervater VIEL zu heikel, alles verbrecher da, da kann man nicht rumfahren. gut, lass ich das lieber und nehme einen umweg in kauf. der führt über dresden und görlitz. ein gutes stück vor der grenze lauert SELB, kurz hinter der grenze lauert BUNZLAU (boleslawiec). ich fahr allein, also lauert auf mich gar niemand.

endlich sommerferien (ctd.)

billiges benzin – oder halt gar keins

ich widerstehe den lockungen von kaolin, feldspat und quarz (???), muss aber tanken. am besten, so hab ich mir das von meinem vater beibringen lassen, fährt man den tank mit einer punktlandung in ein billigbenzinland leer. das gelint mir meistens – nicht. ich tank dann immer kurz vor der grenze noch für´n zehner, weil meine frau mir einen nervösen puck ins ohr setzt, das es doch nicht reichen könnte und wir das auto dann über die oder schieben müssen. diesesmal lass ich das, ich bin ja allein, ich schaff das schon. das fiese bei unserem auto ist, dass die reichweitenanzeige einige kilometer bevor sie auf null springt ausgeht. meistens verpasst man den genauen moment und dann weiß man nie, wie weit der tank noch reicht und wo man war, als es z.b. noch für 60km sprit im tank gab. diese situation tritt bei mir diesesmal in görlitz ein. kein problem, denk ich mir, direkt hinter der grenze, im schönen bunzlau gibt es ja eine tankstelle. ja, die haben da auch einen geschirrverkauf. sehr clevere geschäftsidee! was mir aber keiner gesagt hat: seit der letzten fahrt gibt es eine umgehung. man muss nicht mehr durch bunzlau durch. man kann aber – ganz die polnische lösung – auch nicht von der autobahn abfahren, wenn man will… man muss entweder 20 km vorher wissen, das man rauswill oder fährt erst einmal um die stadt rum um dann abzufahren. echt abgefahren. jetzt läuft mir also langsam der schweiß, das benzin wird knapp, die dunkelheit bricht herein – das ist ein prima cliffhanger; bald mehr im nächsten teil…

schatz, hast du den herd ausgemacht?

der puckpuckpuck

kennen sie das? der moment, der alles ändert. diesen moment gibt es in zwei varianten.

variante 1 ist die wesentlich unangenehmere. sie verändert alles. alles, was man bisher über eine person / einen film / ein ding / oderwasweißich wusste oder um genauer zu sein, wie man dieses ding bisher verstanden hat. ein kurzes beispiel: der moment, in dem ihre neue lebensabschnittspartnerin zum ersten mal laut hörbar neben ihnen auf dem sofa furzt. „ach, die kann das?“ wäre wohl noch eine der romantischsten reaktionen – aber darum soll es jetzt gar nicht gehen.

es geht um den zweiten moment: den puck. jemand, im dümmsten fall man selbst, setzt einem diesen puck an die schläfe und da hört diese kleine chinesische wasserfolter einfach nicht mehr auf

puck      puck      puck

es puckt und klopft so lange, bis sie nachgeben. ich geb ihnen mal ein beispiel: wie sitzen vor dem rechner und lesen mein blog (das ist übrigens sehr begrüssenswert, vielen dank!) und nun pucke ich sie:

sind sie GANZ SICHER, dass ihr ausweisdokument noch nicht abgelaufen ist? wir wollen doch nicht, dass der nächste urlaub schon beim blick auf den ausweis beendet ist, oder?
so. und ab jetzt puckts.

frech

WM-Finale 2010: “Das da hinten, was aussieht wie eine Klobürste, ist Puyol”
frech, der bela. nicht nur frech zu puyol – auch frech zum zuschauer! den “witz” hat er nämlich schon mal gemacht:
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/2010/09/04/fellaini-valderrama-und-ronaldo/die-grosse-haar-parade-der-fussball-stars.html

so sieht der freche übrigens aus:

elton john

äh, sorry…

bela rethy